Kriecher stolpern nicht (kartoniertes Buch)

Aphorismen, Artur Cremer - acre, Porträts, Zeichnungen
ISBN/EAN: 9783819607912
Sprache: Deutsch
Umfang: 96 S., 12 Illustr.
Format (T/L/B): 0.9 x 21 x 14.7 cm
Einband: kartoniertes Buch
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Inhalt: Unvorstellbares auf den Punkt bringen; Jedes Wort ist ein Beginnen; Die Allmacht der Quote triumphiert; Keine Störung, es bleibt alles beim Alten; Je korrupter desto mächtiger; Das Geld baut sich seine Dome; Wer viel besitzt, kann auch viel verlieren; Im Namen Gottes wird viel Schindluder getrieben; Prinzipien sind wie Einbahnstraßen; Wer keinen Verstand hat, kann ihn auch nicht verlieren.
Hugo Ernst Käufer: Hugo Ernst Käufer: Geboren 1927 in Annen, 1954 - 1957 bibliothekarisches Studium in Köln, 1957 - 1966 Referent an der Stadtbücherei Bochum, 1966 Berufung an die Stadtbibliothek Gelsenkirchen (1977 - 1987 Direktor), 1968 Gründer der Literarischen Werkstatt Gelsenkirchen, 1974 Wahl in den Internationalen PEN-Club, 1998 Mitbegründer und Vorsitzender der Liselotte und Walter Rauner- Stiftung, Ehrenvorsitzender der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE. Auszeichnungen u.a. Mölle-Literaturpreis, 1988, Bundesverdienstkreuz, 1997, KOGGE-Ehrenring der Stadt Minden, 1999, Literaturpreis Ruhr, 2002, Ehrennadel der Stadt Witten, 2004, Ehrenring der Stadt Bochum, 2004, Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, 2007. Artur Cremeracre: Geboren 1932 in Bochum, Handwerkslehre als Reklamemaler, Studium an der Folkwangschule Essen, ab 1959 freier Grafiker und Maler, 1970 1992 Tätigkeit als Maler und Grafiker am Deutschen BergbauMuseum Bochum, 1984 1986 Vorsitzender des Bochumer Künstlerbundes, Einzel und Gruppenausstellungen in Museen und Galerien des In und Auslandes, u. a. in Berlin, Bochum, Bremen, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Kamen, Münster, Rotenburg (Niedersachen), Stuttgart, Witten, Brüssel, Grenchen, Lausanne, Uppsala, Donezk, Oviedo, Wien, Niederlande.
Schnuppertexte: Unvorstelbares auf den Punkt bringen (S. 9 ff.) Mein Aphorismus ist mein Lotblei im Rücken des alltäglichen Geschehens; Aphorismus: Ein Gedanke, der halten muss; Nach Lichtenberg haben es Witz und Ironie nicht immer leicht, frischen Wind unter die Flügel zu bekommen; Aphorismus: Überraschendes begreifbar machen; Chefaphoristiker: Er hat immer das letzte Wort; Wenn man den Aphoristikern Glauben schenkt, geht es bald dem letzten Geheimnis an den Kragen; Aphorismus: Gedankenergebnis unterm Strich; Auf seine Gedanken ließ er nichts kommen, deshalb behielt er sie lieber für sich; Im Kopf des Aphoristikers brütet ein Gedanke, der auf schnellen Flügeln fliegen will - wer weiß wohin; Anlaß, einen Aphorismus zu schreiben: Das Zwerchfell juckt; Aphorismen: Wortspiele, die auf den Strich gehen; Aphorismen: Stolperstellen für die Trägheit in uns. Jedes Wort ist ein Beginnen(S. 17. ff): Der Geruch der Wörter im Eintopf des Tages Schreiben auf der Seite der Getretenen Soweit wir die Worte verstehen, erkennen wir die Dinge der Welt Oft laufen die Gedanken den Worten davon Die Geschichten in den Augen der Vorübergehenden lesen Die Konturen eines Gedichtes, noch hinter dem Wahrnehmbaren verborgen Es gibt Dinge, für die uns die Worte fehlen Verkannter Poet: Den hat Pegasus im Galopp verloren
Unvorstellbares auf den Punkt bringen; Jedes Wort ist ein Beginnen; Die Allmacht der Quote triumphiert; Keine Störung, es bleibt alles beim Alten; Je korrupter desto mächtiger; Das Geld baut sich seine Dome; Wer viel besitzt, kann auch viel verlieren; Im Namen Gottes wird viel Schindluder getrieben; Prinzipien sind wie Einbahnstraßen; Wer keinen Verstand hat, kann ihn auch nicht verlieren