Jan Weiler: „Im Reich der Pubertiere“

Dienstag, 7.März

Die lang ersehnte Fortsetzung des Nummer 1 Bestsellers "Das Pubertier" erzählt, wie der Wahnsinn in der Familie weitergeht. Inzwischen hat es der Vater nicht mehr nur mit einem weiblichen, sondern auch mit einem männlichen Exemplar der Gattung Pubertier zu tun. Was ihn auch als Pubertier-Forscher vor neue Herausforderungen stellt. Zu einigen Ergebnissen ist er bereits gekommen:

Pubertiere bewohnen am liebsten schlecht belüftete Räume, in denen sich Müllberge türmen. Prägnant sind vor allem ihre im Bett oder auf dem Sofa liegende Lebensweise, ihre langsamen Bewegungen und die imposanten Ruhephasen, auch beim Sprechen. Signifikant erscheinen die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Vertretern dieser Art: Während das weibliche Pubertier durch eine Vielzahl verstörender Eigenschaften auf sich aufmerksam macht (darunter maßloser Konsum von allem Möglichen, der Erhaltung der Art nicht dienlicher Partnerwahl, unverständliches Monologisieren und multiples Dauermeckern), verbringt das Pubertier-Männchen seine Lebenszeit im wesentlichen mit drei fast lautlosen Tätigkeiten: Essen, Müffeln -und Zocken.

Das klingt alles schlimm, schlimm, schlimm. Doch ohne Pubertiere wäre das Leben arm und öde. Und das Haus zu still und zu leer. Haben Sie auch ein Pubertier zu Hause? Oder gar mehrere? Dann lesen Sie dieses Buch!

Leseprobe

Veranstalter: ROXY gemeinnützige GmbH

07.03.2016 - 20:00
Roxy Ulm, Schillerstraße 1 89077 Ulm
VVK 15,30, AK 16,00
Weiler, Jan
Kindler Verlag GmbH
ISBN/EAN: 9783463406619
12,00 € (inkl. MwSt.)

Guten Morgen Ulm

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Stimmungen

– ein Akrostichon –

Keiner weiß mehr, was genau.
Unsicher, ob ich mich trau.
Lausche Sachen, täglich neu.
Tue viel, mir selber treu.

Ulmer hier, Neu-Ulmer da.
Regional und manch Trara.
Bleib zu Hause oder nicht.
Und ich schreibe ein Gedicht.

Chaosgleich manch neuen Regeln
Hektisch auf uns niedersegeln.
Auch dem Staat sei zugestanden,
Neu ist alles, nichts vorhanden.

Drohung hier und Öffnung da.
Leben, wie noch nie es war.
Unsre Welt im Virus g’fangen.
Nervig wir um Rettung bangen.

Ganz gemütlich bleibt nur lesen.
Jederzeit ist’s so gewesen.
Abenteuer, neue Sachen
Staunend uns und glücklich machen.

Träumen fort in and’re Welten.
Rabulisten dort nichts gelten.
Alles dies und mehr ich suche
Morgen dann im nächsten Buche!

© Thomas Dietrich

DANKE