„Christus kam nur bis Eboli“ von Carlo Levi – neu übersetzt

1945 erschien dieser autobiographische Roman erstmals. Nun ist „Christus kam nur bis Eboli“ in einer wunderbaren Neuübersetzung wieder aufgelegt worden.

Der Turiner Maler, Arzt und Antifaschist Carlo Levi wird 1935 nach Süditalien in die Basilicata (Lukanien) verbannt und lernt dort in der Bergwelt des Mezzogiorno das entbehrungsreiche Leben der Bauern unter ärmlichsten Verhältnissen kennen. Eine von allen Regierungen vernachlässigte Region, in der Aberglauben und uralte Traditionen fortbestehen. Levi verknüpft hier sprachlich gewandt, flüssig und klar geschrieben persönliche Erlebnisse mit einer analytischen Betrachtung der Personen und der gesellschaftlichen Mißstände.

Ein Klassiker des italienischen Neorealismus, den ich nicht aus der Hand legen wollte.

Von Christine Berenbeck


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