Widerrufsbelehrung

Widerrufsbelehrung bei der Bestellung von gedruckten Büchern und anderen körperlichen Waren in einem Paket 

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). 

WIDERRUFSBELEHRUNG

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Kulturbuchhandlung Jastram
Schuhhausgasse 8
89073 Ulm
Telefon: 0731 67137
Telefax: keine Angabe
E-Mail: info@jastram-buecher.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. 

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

 - Ende der gesetzlichen Widerrufsbelehrung -

Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts:

Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei Lieferungen von Ton- oder Videoaufnahmen (z.B. CD, Musik- oder Videokassetten) oder von Computersoftware in einer versiegelten Verpackung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.

Ein Widerrufsrecht besteht ferner nicht bei Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. 

Ein Widerrufsrecht besteht außerdem nicht bei Verträgen zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen.

 

Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus

und senden Sie es zurück.

Kulturbuchhandlung Jastram
Schuhhausgasse 8
89073 Ulm
Telefon: 0731 67137
E-Mail: info@jastram-buecher.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag

über den Kauf der folgenden Waren:

— Bestellt am (*)/erhalten am (*)

 

 

(*) Unzutreffendes streichen.

Angaben zu Ihrer Person:

Vor- und Nachname:

Straße:

Ort PLZ: 

 

Datum                                                                                                                Unterschrift



Widerrufsbelehrung bei der Bestellung von E-Books

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

WIDERRUFSBELEHRUNG

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (hier einfügen: Ihren Namen, Ihre Anschrift und, soweit verfügbar, Ihre Telefonnummer, Telefaxnummer und E-Mail-Adresse) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

- Ende der gesetzlichen Widerrufsbelehrung -

 

Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus

und senden Sie es zurück.

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Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag

über den Kauf der folgenden Waren:

— Bestellt am (*)/erhalten am (*)

 

 

(*) Unzutreffendes streichen.

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Guten Morgen Ulm

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Predigt über Hebräer 13,12-14 am Sonntag Judika 29.03.2020
(5. So. der Passionszeit)
Dekan Ernst-Wilhelm Gohl

Hebräer 13,12-14:
Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

Liebe Leserin, lieber Leser,
das Leben in unserer Stadt hat sich in wenigen Tagen komplett verändert. Wer seine Wohnung verlassen will, braucht einen triftigen Grund. Nur noch zwei Personen dürfen im öffentlichen Raum miteinander unterwegs sein. Die meisten Läden haben geschlossen. Und die, die offen haben, haben Markierungen auf dem Boden, damit der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Die Fußgängerzone ist wie ausgestorben. Gaststätten, die Kinos, das Theater die Clubs – alles ist zu. Plötzlich ist es seltsam still in unserer Stadt. Vertrautes fehlt. „Wir haben hier keine bleibende Stadt.“ Wenn die Alltagsroutine plötzlich unterbrochen ist, wird uns bewusst, wie wenig wir wirklich in der Hand haben. Alles ist viel zerbrechlicher als wir im Alltagstrubel meinen. Und auch das Leben ist kein Dauerzustand. Kein Mensch besitzt auf dieser Welt dauerndes Bleiberecht.

Mit dem heutigen Sonntag beginnt die Passionszeit im engeren Sinne. In einer Woche beginnt die Karwoche. Damit kommt alles in Blick, was Leben zerstört. Das Entscheidende und das, was uns Angst macht, geschieht aber nicht in der Stadt, sondern draußen vor den Toren. Da ist es gut, drinnen zu bleiben, im Schutz der Mauern.

„Draußen vor der Tür“ heißt ein Drama von Wolfgang Borchert. Kurz nach dem Krieg hat er es geschrieben. Ein junger Soldat kommt nach Hause. Doch die Heimat ist ihm fremd. Nichts ist mehr, wie es war. Auch er ist nicht mehr der, der er einmal war. So viel Schreckliches hat er gesehen und erlebt. Er ist sich selbst fremd geworden. Als Fremder lebt er unter Fremden. Das Neue hat noch keine Gestalt. Niemand weiß, wohin es sich entwickelt.

Draußen vor der Tür sind wir in diesen Tagen gefährdet. Deshalb bleiben wir Zuhause und feiern Gottesdienst in der Wohnung und nicht in der Kirche.

Draußen vor der Tür sind wir in diesen Tagen ziemlich allein – und drinnen vielleicht auch.
Und die Bilder aus Italien oder Spanien, aus den Flüchtlingslagern in Griechenland kommen von draußen in unsere Wohnzimmer und in unsere Köpfe.

Der Prozess gegen Jesus findet in Jerusalem statt. Dort residieren die geistlichen und weltlichen Autoritäten. In der Stadt wird das Todesurteil gefällt. Vollstreckt wird es aber draußen – vor ihren Toren. Der Tod hat in der Stadt nichts zu suchen. Er stört. Stadt steht für Leben, für Freude, für Kultur.

Ganz anders der Ort vor dem Stadttor. Er ist kein schöner Ort. Die Abgeurteilten führt man dorthin und bringt sie um. Draußen vor dem Tor verrichten die Henker ihr blutiges Handwerk. Dort wird geschrien, geweint, gestorben. Draußen vor dem Tor stirbt Jesus – auf Golgatha.

Wäre es dabei geblieben, der Name Jesu wäre schnell vergessen worden. Ein Namensloser unter den vielen, vielen tausend, die die Römer ans Kreuz geschlagen haben. Doch draußen vor den Toren Jerusalems kehren sich die Verhältnisse um. Der Tod ist nicht das Ende. Der Ostermorgen steht für einen neuen Anfang, einen Aufbruch in neues Leben.

Deshalb fordert der Hebräerbrief die Christen auf, hinauszugehen vor die Tore der Stadt: Bildet keine frommen Zirkel! Schottet Euch nicht ab! Jesus ist Euer Vorbild. Er ist raus gegangen zu denen, die Hilfe brauchten. Er ging zu denen, die in der Gesellschaft nichts galten – zu denen, an den „Hecken und Zäunen“ (Lukas 14,23).

Nun sollen wir in diesen Tagen ja gerade nicht rausgehen – aus Rücksicht und Solidarität mit den Gefährdeten. Dennoch ist es wichtig, dass wir all die draußen nicht vergessen, weder die in der Nähe noch die in der Ferne. Wir denken an sie. Wir beten für sie. Wir spenden für sie. Und wir erleben eine Welle der Hilfsbereitschaft. Vom Angebot zum Einkaufen, über Geschenkzäune, an denen Beutel mit Nahrungsmittel hängen, bis hin zum Angebot, Geflüchtete aus den überfüllten Lagern Griechenlands bei uns aufzunehmen.

Der Aufruf hinauszugehen, richtet sich an Menschen mit „müden Händen und wankenden Knien (Hebr 12,12). Er richtet sich nicht an die, die auf alle Fragen schon die richtige Antwort haben. Es werden die angesprochen, deren Herz eben nicht „fest“ ist (Hebr 13,9). Die, die selbst etwas von draußen spüren und die Angst kennen. Denn wir sind unterwegs, drinnen und draußen – so sehr wir uns auch gemütlich eingerichtet haben in unseren Städten, in unseren Wohnungen, in unseren Familien und Routinen.

Wenn ich von drinnen durch Fenster nach draußen schaue, sehe ich, wie der Baum vor unserem Haus blüht, und die Narzissen gelb leuchten. Hoffnung keimt auf.

Trotz Corona haben wir haben genügend zu essen – auch Dank der Verkäuferinnen und Verkäufer. Draußen sind viele Menschen, die sich um uns kümmern, die dafür sorgen, dass die Briefe zugestellt und die Mülleimer geleert werden. Dass wir Strom, Wasser und eine warme Wohnung haben. Männer und Frauen, die in den Kliniken, Altenheimen und Apotheken arbeiten. Draußen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Diakoniestationen und anderer ambulanter Dienste, die nach wie vor in die Häuser gehen und Kranke pflegen. Draußen sind Menschen, die mit und für uns beten.

Ja, draußen vor dem Tor, keimt Hoffnung auf. Sie kommt zu uns nach drinnen.
Drinnen und draußen vermischen sich. So wie wir es in diesen Tagen erleben: Wir sind füreinander da, auch wenn wir räumlich getrennt sind: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“. Wer sucht, hat Hoffnung, Hoffnung auf Gottes zukünftige Stadt, in der alle Grenzen überwunden sind. Diese Hoffnung schenkt Mut – jeden Tag neu. Amen

 

 

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Wir liefern weiterhin zu Erdapfel in Söflingen und Feneberg bei uns im die Ecke.

Gut eingespielt hat sich das Abholen bei uns vor den Laden. Jeweils in einer Tüte mit Rechnung.

Das ist für uns die einfachste Methode und vielleicht auch die sicherste, da es zu keinem Kontakt kommt.

Ansonsten fahren wir in der Innenstadt zu Ihnen nach Hause aus und verschicken mit der Post.

Wir berechnen zwischen € 1,00  und € 3,00 anteilig Porto (je nach Größe und Gewicht).

Wir freuen uns weiterhin über Ihre Treue und danken für die vielen unglaublichen Hilfen, die wir in den letzten Tagen bekommen haben.

Ihr Buchladen Jastram-Team