"Die Schwestern" von Jonas H. Khemiri
Die Geschichte zweier Familien über 730 Seiten und mehr als 30 Jahre hat mich fasziniert. Da ist Jonas, der Ich-Erzähler, der den drei Schwestern Ina, Evelyn und Anastasia Mikkola als Jugendlicher erstmals begegnet. Die Eltern von ihm und ihnen haben beide sowohl tunesische als auch schwedische Wurzeln, aber nicht nur das macht die Anziehung aus. Es geht ums Aufwachsen, wo man dazugehört und auch wieder nicht, um verloren gegangene Väter, und natürlich um die Mütter, um Tränen, Liebe, Basketball und und… Schauplätze sind Stockholm, Tunis und New York. Alles im Khemiri-Stil, flüssig, melancholisch, leicht, pulsierend und spannend. Schade, dass das dicke Buch zu Ende war, da so grandios.
Christine Berenbeck
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