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ISBN/EAN: 978-3-446-28222-3
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
224 S.
Format (T/L/B):
1.8 x 20.9 x 13.2 cm

Hersteller:
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
info@hanser.de
Vilshofener Straße 10
DE 81679 München


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Der letzte Sommer der Tauben

Roman

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Unser Tipp für Sie

Abbas Khider hat mit "Der letzte Sommer der Tauben" eine beeindruckende Gegenwartsdystopie geschaffen. Der so wunderschöne wie melancholische Roman besticht durch seine feine, träumerische Sprache und seine schlüssige differenzierte Story zugleich. 
Man ist ganz nah bei dem jungen Taubenzüchter Noah und seiner Familie, die sich in einer Großstadt irgendwo im Irak einer neuen islamistischen Diktatur stellen müssen, die sich schleichend die ganze Gesellschaft unterwirft und die Gemeinscheinschaft und seine Menschen sukzessive grundlegend verändert. "Der letzte Sommer der Tauben" könnte eines der besten Bücher des Frühjahrs werden - oder es schon sein.   Sebastian Lehmann

Beschreibung

Eine mitreißende Parabel: Der große neue Roman von Abbas Khider - wie totalitäre Herrschaft in den Alltag dringt. Noah ist vierzehn Jahre alt und Taubenzüchter. Eines Tages flattern seine geliebten Tiere unruhig durch die Lüfte, über der Stadt kreisen die Helikopter des Kalifats. Noah erlebt einen Sommer voller Umbrüche: Für seinen Vater muss er Frauenkörper auf Produktfotos schwärzen, sein älterer Bruder steigt zum Leiter einer Sicherheitsbehörde auf, seine Mutter und seine Schwester dürfen nicht mehr allein aus dem Haus - und bald schon steht das Leben seiner Tauben auf dem Spiel. Mit großer Zartheit und feinem Humor erzählt 'Der letzte Sommer der Tauben' vom Verlust der Kindheit und vom Erwachsensein in einer von Willkür und Gewalt bestimmten Gesellschaft. Eine mitreißende Geschichte voller eindringlicher Bilder - ein großer neuer Roman von Abbas Khider, der als Junge selbst Taubenzüchter war.

Über Abbas Khider

Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren. Mit 19 Jahren wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten verhaftet. Nach der Entlassung floh er 1996 aus dem Irak und hielt sich in verschiedenen Ländern auf. Seit 2000 lebt er in Deutschland und studierte Literatur und Philosophie in München und Potsdam. 2008 erschien sein Debütroman »Der falsche Inder«, es folgten die Romane »Die Orangen des Präsidenten« (2011) und »Brief in die Auberginenrepublik« (2013). Er erhielt verschiedene Auszeichnungen, zuletzt wurde er mit dem Nelly-Sachs-Preis, dem Hilde-Domin-Preis, dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem Berliner Literaturpreis geehrt. Außerdem war er im Jahre 2017 Mainzer Stadtschreiber. Abbas Khider lebt zurzeit in Berlin. Bei Hanser erschienen von ihm »Ohrfeige« (Roman, 2016), »Deutsch für alle« (Das endgültige Lehrbuch, 2019), »Palast der Miserablen« (Roman, 2020) und »Der Erinnerungsfälscher« (Roman, 2022).